Erdbeben Projekt Lamjung

Die Erdbeben in Nepal 2015 (in den Medien auch als Erdbeben im Himalaya bezeichnet) ereigneten sich im April und Mai 2015. Neben Nepal meldeten auch Nord- und Nordostindien, Tibet, China, Pakistan und Bangladesch Erschütterungen. Das Epizentrum lag rund 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Bis Mitte Juni 2015 folgten zahlreiche Nachbeben. Bis zum 10. Mai waren bereits mehr als 7.900 Tote geborgen worden.

nepal-earthquake-471042034-500x330Das zweitstärkste Erdbeben in Nepal im Jahr 2015 erschütterte am 12. Mai um 12:35:27 Uhr Ortszeit mit der Stärke 7,2 für 25 Sekunden die Region nahe Namche Bazar, 83 Kilometer östlich von Kathmandu, nahe der Grenze zu China. Das Zentrum lag im Distrikt Ramechhap, ebenfalls östlich von Kathmandu. Mindestens 148 Menschen starben durch das Beben des 12. Mai. 34 Tage nach dem ersten und 17 Tage nach dem zweiten großen Beben folgte am 29. Mai das letzte deutliche Nachbeben mit Stärke 4,9. Die Erdbeben gelten als die tödlichste Katastrophe in der Geschichte des Nepals. Laut der nepalesischen Regierung starben knapp 8.800 Menschen an den Folgen der Beben, rund 22.300 wurden verletzt.

Die Zahl der Vermissten ist enorm und Wasser, Lebensmittel und Unterkünfte werden dringend benötigt. Inmitten dieses furchtbaren Unglücks setzte sich ein mutiges Team mit allen Mitteln dafür ein, Zelte in abgelegenen Gebieten aufzustellen, die am härtesten betroffenen sind.

Als Ziel ist das Dorf Lamjung ausgewählt worden. Das Dorf ist derzeit noch von jeder Hilfe abgeschnitten und benötigt weiterhin dringend unsere Unterstüzung. Wir bringen dorthin vor allem Wasser, Nahrung, Medizin und Zelte.


dankes grafik erdbeben projekt lamjung nepal 4-2015

Liebe Herzensmenschen,

unser Nepal-Erdbeben-Soforthilfe-Projekt „LAMJUNG“ ist erfolgreich abgeschlossen. Wir haben unserem Team vor Ort eine Spende in Höhe von 645,- € senden können und damit zwei Missionen unterstützt:

08.05.15 Kageshwari Manohara,GagalPhedi &
18.05.15 Dolakha

Mit dem Support konnten wir Zelte, Lebensmittel, Wasser und auch Medizin in die beiden Regionen transportieren lassen. Das, was die Dorfbewohner so dringend gebraucht haben. Dafür sagen wir in dieser Stelle noch einmal DANKE VON HERZEN. Das Land und die Menschen vor Ort brauchen nach wie vor Hilfe. Wir bleiben am Ball, arbeiten nachhaltig und informieren euch umgehend über neue Projekte, wenn sie an den Start gehen.

Besonderen Dank an solar4charity.org und die Hijack Booking Agency und an das Vor-Ort-Team rund um Tashi Ghale. Detailinfos sowie Fotos der Missionen im Facebook-Projektalbum.

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